Zur Ankündigung der Deutschen Telekom, zukünftig auch im Bereich der dezentralen Erzeugung von Strom und Wärme aktiv zu werden, erklärt Oliver Krischer, Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz:
Der Einstieg der Deutschen Telekom ins Energiegeschäft ist ein gutes Signal für die Energiewende und die dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme mit der Technik der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Der Kommunikationskonzern hat das große Potenzial der Technik erkannt, in den kommenden Jahren Millionen veralteter und ineffizienter Heizungsanlagen durch gleichzeitig Strom und Wärme erzeugende Mini- und Mikro-KWK-Anlagen zu ersetzen. Nachdem in Deutschland schon über eine Million Hausdächer zu Kraftwerken wurden, gilt es jetzt, den Heizungskeller zum Kraftwerk zu machen. Intelligent gesteuerte KWK-Anlagen sind die ideale Ergänzung zu der schwankenden Stromerzeugung aus Wind und Sonne. Sie werden in Zukunft so manches Großkraftwerk überflüssig machen. Für diese Steuerung besitzt die Telekom die nötige Technik und das Know-How.
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Grüne begrüßen Einstieg der Telekom in Kraft-Wärme-Kopplung - Weckruf für Röttgen und Rösler
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Das Bio-Gas-Monster von Nordvelen
Sicher ist es noch in Erinnerung, dass die Grünen die Sache mit den Biogasanlagen angestartet haben. Grund dafür war, dass die Bauern Reststoffe nicht optimal verwerten konnten und so Gülle & Co. noch zu etwas nutze sein konnten.
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Diese erste und wie ich finde, gute Grundidee ging leider im Subventionsdschungel unter. Es kann heute jeder erkennen: An jeder Ecke Güllepalmen sprich Mais und jeder versucht nicht nur seinen Hof mit der Energie aus der Biogasanlage zu versorgen, sondern Profit zu erzielen. Die Folgen davon sind Monokulturen und in diesem Fall der Verlust der vielgepriesenen münsterländischen Parklandschaft. Alles wird industrialisiert so auch die Bio-Gas-Anlagen. Eine Biogasanlage der Größenordnung wie die hier in Nordvelen geplante ist noch nie zu 90% mit Gülle gelaufen und selbst bei kleineren Anlagen wird die Quote für sogenannte „Zwischenfrüchte“ zur optimalen Nutzung recht schnell erhöht. Sicherlich trotzdem ein gutes Geschäft für die Betreiber mit minderem Risiko. |
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